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DVD : OH BOY

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„Kennst du das Gefühl, dass dir die Leute um dich herum merkwürdig erscheinen? Und je länger du darüber nachdenkst, desto klarer wird dir, dass nicht die Leute, sondern du selbst das Problem bist?“
Niko ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens. Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater dreht ihm den Geldhahn zu und ein Psychologe attestiert ihm "emotionale Unausgeglichenheit". Eine sonderbare Schönheit namens Julika konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus und in der ganzen Stadt scheint es keinen "normalen" Kaffee mehr zu geben.
Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine "Komfortzone" verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

Über den Film

OH BOY ist das selbstironische Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt - Berlin.
In eindringlicher Schwarz-Weiß-Ästhetik changiert OH BOY zwischen Melancholie und Humor und zeigt die Suche des Protagonisten nach seinem Platz in der Welt, in der eigentlich alles möglich ist.

OH BOY ist das Spielfilmdebut von Jan Ole Gerster, der ebenfalls das Drehbuch zum Film schrieb. Neben dem großartigen Tom Schilling kann OH BOY mit einem herausragenden Cast auftrumpfen, zu dem Friederike Kempter, Marc Hosemann, Ulrich Noethen, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Frederick Lau u.v.m gehören.
Produziert wurde OH BOY von der Schiwago Film GmbH in Koproduktion mit Chromosom Filmproduktion, dem HR – Hessischer Rundfunk und ARTE und mit Unterstützung des Medienboard Berlin-Brandenburg.

 

Als erster Film überhaupt mit allen 3 Hauptpreisen des internationalen Filmfestes Oldenburg ausgezeichnet:

  • "German Independence Award – Bester Deutscher Film"
  • "German Independence Award – Publikumspreis"
  • "Seymour Cassel Award – Outstanding Performance" für Hauptdarsteler Tom Schilling

Auf dem Filmfest München wurde OH BOY mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino Drehbuch ausgezeichnet.

Beim Zurich Film Festival hat OH BOY eine besondere Erwähnung im Wettbewerb deutschsprachiger Spielfilm erhalten.

 

„Prägnant komponierte Schwarz-Weiß-Bilder entfalten in Jan Ole Gersters OH BOY die Geschichte eines Tages und einer Nacht, in der Niko (großartig: Tom Schilling) durch die Spree-Metropole driftet. Mit seinem Schauspieler-Freund besucht er ein Filmset (gedreht wird ein Nazizeit-Drama) und eine Theateraufführung (die aussieht wie Urschreitherapie), es gibt kuriose Begegnungen mit übergriffigen Psychiatern, stressigen U-Bahnkontrolleuren und prügelnden Rowdys, und anfänglich denkt man, hier entrolle sich ein Berlin-satirisches Comedy-Nummernprogramm. Dann aber gewinnen Traumcharakter und Poesie Vorrang. Wenn der Morgen graut, offenbart eine tolle Stadtbilder-Montage Nikos prekäres Lebensgefühl: Niko, der Passant in urbanen Transiträumen, an dem das Leben wie eine albtraumhafte Bildergalerie vorüberzieht.“
Süddeutsche Zeitung, Rainer Gansera

 
 

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